Jeder mit Jedem


vom 22.07 – 30.07 Thomas Brüggemann | Hans-Martin Asch
vom 04.08 – 13.08 Henning Kappenberg | Thomas Brüggemann
vom 18.08 – 27.08 Hans-Martin Asch | Henning Kappenberg


Eröffnung am Freitag, den 22. Juli 2016 um 19 Uhr
Künstlergespräch am Freitag den 05. August 2016 um 19 Uhr
Finissage am Samstag den 27. August 2016 um 19 Uhr


23. Juli 2016 – 27. August 2016

 

Welchen Einfluss der Kontext auf die Lesart von ästhetischen Objekten ausübt, wird spätestens seit

der „Erfindung“ des Readymades künstlerisch thematisiert. Die Macht des Kontextes, in den man sich und sein Werk stellt, ist bei bildenden Künstlern besonders gut sichtbar. Man spricht von „Positionen“, die bestimmte Punkte in einem gedachten Koordinatensystem der verschieden künstlerischen Haltungen und Erscheinungsformen markieren (sollen). Dieses Koordinatensystem wird sichtbar, wenn vermeintlich widersprüchliche Positionen kombiniert werden: In der Mark Rothko Retrospektive 2008 in Hamburg veränderte die Gegenüberstellung der Ikonen Rothko und C.D.Friedrich die Lesart beider Werke, ließ etwas zu Tage treten, das schon immer im Werk vorhanden war, durch den bisherigen Kontext aber kaum wahrgenommen wurde.


Für bildende Künstler ist eine solche Gegenüberstellung besonders spannend, da jeder visuelle Tatsachen schafft, die sich zwangsläufig durch die gemeinsame Anwesenheit mit anderen Tatsachen verändern. Jeder versucht daher in Gruppenausstellungen „möglichst gut wegzukommen“.

In der diesjährigen Sommerausstellung „Jeder mit Jedem“ werden systematisch alle möglichen Kombinationen von drei Künstlerpositionen durchgespielt. Das Einander-in-Frage-Stellen, Kommentieren, Bereichern wird zum Ausstellungsthema.


Die Bildgruppen von Thomas Brüggemann sind am am ehesten selbstreferenziell und thematisieren den
malerischen Prozess und die daraus entstehenden Formen und Farbräume. In den Arbeiten werden spontane Aktion, Logik und Prozess gegeneinander ausgespielt.


Henning Kappenbergs sehr detailreiche und kleinteilige Gemälde von Berglandschaften und Landkarten
werfen Fragen nach dem Verhältnis zwischen den oft plakativen Erwartungen an den Ort und der sich
dahinter verbergenden sozialpolitischen Realität auf.


Die Arbeiten von H.M. Asch entstehen aus vorgefundenem fotografischem Material von Natur-katastrophen und ähnlichen atmosphärisch dichten Bildern. Er fotografiert bewusst nicht selbst, die oftmals schlechte Auflösung des Ausgangsmaterials lässt malerische Artefakte entstehen, Motive und Farbigkeit rücken die Bilder in die Nähe der romantischen oder auch impressionistischen Landschafts-malerei.

 

Wie verändert sich das Verständnis der einzelnen Arbeiten in unterschiedlichen Konstellationen?
Muss der Betrachter seine Einschätzung aus der ersten Ausstellung widerrufen, weil sich neue Zugänge zur Arbeit erschlossen haben?    Ein Experiment für die Künstler wie für die Betrachter.


Axel Obiger

 

Unsauber

 

Gabriele Künne und Ulrich Schreiber

 

Eröffnung am Freitag, den 24. Juni 2016 um 19 Uhr

 

25. Juni 2016 – 16. Juli 2016

 

 

Unsauber

Das klingt zunächst negativ: ungenau, fehlerhaft, unreif.

Disharmonisch, dissonant. Undeutlich, ungenau, unklar, unreif, verschwommen, abstrus, unartikuliert, unverständlich, verworren, regelwidrig.
Gabriele Künne und Ulrich Schreiber arbeiten mit traditionellen bildhauerischen Materialien: Keramik und Metall. Beide erforschen in ihrem "unsauberen" Umgehen mit dem Material die Möglichkeiten der Formfindung, die sich jenseits des vollständig Planbaren eröffnen.

Ulrich Schreiber arbeitet mit Metall, einem haltbaren, sehr präzisen, aber auch sehr wenig toleranten Werkstoff. In seinen Wandarbeiten hintergeht er die Festigkeit und Starre des Materials. Der Stahl in seiner industriellen Ausgangsform gibt bestimme Materialstärken und Ausdehnungen vor, der die Einzelelemente als gemeinsames Grundprinzip verbindet.
In den Wandarbeiten geht es weniger um Körper als um Richtung, die Einzelteile verhalten sich als Teile eines Schwarms nach einer ähnlichen Logik, aber sie bilden durch Abweichungen vom definierten Grundprinzip eine Bewegtheit. Die Formatgrenzen der ausschnitthaften Arbeiten werden nicht von außen, sondern durch den inneren Zusammenhalt der Teile definiert. Dieser wirkt durch räumliche Verschiebungen angreifbar. Durch das Nebeneinander der Ordnungs-prinzipien der verschiedenen Wandarbeiten ist die jeweilige Anordnung keine feste Aussage, sondern bleibt eine Möglichkeit. Auch die oxydierte Oberfläche zeigt eine Verletzlichkeit. Korrosion ist eine Eigenschaft, die man an diesem technischen Werkstoff selten toleriert, die Fehler und Materialversagen heraufbeschwört. Rost verwandelt die harte unangreifbare Oberfläche in eine samtige Haut. Das Metall, das selbst keine Farbe hat und nur reflektiert, wird leuchtend rostorange und verliert seine Unnahbarkeit.

Skulptur als Handlung, die mit dem Material ausgeführt wird, ist bei Gabriele Künne wichtige Methode der Formfindung. Aus ausgewalzten Tonplatten schneidet sie Stücke, die sie verformt und aufeinander schichtet. Die Formen sind das Ergebnis einer Geste, die auch zerstörerisch sein kann. Dabei vermeidet sie Arbeitsspuren, die Objekte sind nicht modelliert. Es ist, als hätten sie sich nach einem leicht variierenden Konstruktionsprinzip selbst gefaltet. Gabriele Künne arbeitet mit dem Kontrast zwischen dem körperlich Weichen, Hautartigen des offenporigen Materials und der Glasur, die mit ihrer abweisenden und abschließenden Glattheit an 50er Jahre Kacheln, Kernseife und Sauberkeit erinnert. Im Gegensatz zu traditionellen angewandten Keramik aus Höhlkörpern hat bei Gabriele Künne jede Platte der Schichtung zwei Seiten, Innen und Außen, die jeweils durch Glasur oder Nichtglasur definiert werden. Das eröffnet Konflikte: Innerhalb eines Objektes kann eine Schichtung auch zugleich Innen- und Außenseite der Gesamtform sein. Die Objekte sind z.T. durch Verletzungen und Messerstiche beschädigt, auch die Glasur scheint durchlöchert, wirkt nicht mehr schützend und abschließend, aber auch weniger einengend. Jedes einzelne Objekt thematisiert so das Verhältnis von Körper/Innen und Architektur/Außen.Gabriele Künne arbeitet innerhalb ihrer Installationen seriell, die Objekte sind ähnlich, aber nicht gleich. Ihre Vereinzelung auf je einem Sockel betont ihre Unterschiedlichkeit und lässt sie als unterschiedliche Möglichkeiten, als Konjunktive einer Form erscheinen.

Das Potenzial des Unsauberen lässt Definitionslücken, die man mit Nachdenken füllen kann. Luft zum Atmen.

UEBERSCHICHT

  

Christoph Bangert und Enrico Niemann

 

Eröffnung am Freitag, den 27. Mai 2016 um 19 Uhr

 

28. Mai 2016 – 18. Juni 2016

Ueberschicht
Malerische Schichten über Schichten, konzentriert und vielfältig übereinander gefügt, bilden eine
zunächst augenfällige Gemeinsamkeit der Arbeiten von Christoph Bangert und Enrico Niemann.

 

Bei genauerer Betrachtung erschließt sich jedoch die prozessorientierte Arbeitsweise bei Enrico
Niemann, die die Art des Farbauftrags, des Eigenlebens der flüssigen Farbe in Verbindung mit der Beschaffenheit des Malgrundes sowie des Trocknungsprozesses sichtbar werden lässt. Spezielle Malgrund-Objekte changieren zwischen räumlichen, gefalteten Malebenen („Crash“, „Bounding Box“), Relief-artigen geschichteten Farbhaut-Collagen („Cairo“) und raumgreifenden Wölbungen, die Träger der malerischen Experimente sind. Eine Malerei, die körperhaft und sinnlich erfahrbar ist, topografische Qualitäten offenbart, so dass man fast in einer der vielschichtigen Farblandschaften verschwinden könnte.


Präzise Schichten, die auf konzeptuellen Überlegungen beruhen, bestimmen dagegen die Arbeiten von Christoph Bangert. Ob sie zeichnerisch oder malerisch umgesetzt werden, sie folgen immer einem klaren System, das die zur Verfügung stehende Fläche mit einer Art Endloslinie (Loop) aufteilt. Die Zirkelzeichnungen beruhen auf der digitalen Buchstabierung von Namen, wobei der ASCII -Code manuell in Radius-Milimeter übersetzt wird. Dahingegen bilden die computerberechneten, geradlinigen Loops den Ausgangspunkt für Gemälde. Die anfänglich konstruktivistischen Kompositionen entfernen sich mit jeder Farbschicht und -nuance zunehmend vom Konzept; die Bilder erlangen durch irritierende Unschärfen eine synthetische Irrealität.


Erstaunlicherweise erfolgt der Sog in die Bildwelten auf eine ähnliche Art und Weise –
die Schichtungen erzeugen eine scheinbar bekannte Art der Räumlichkeit, die anzieht, die lockt,
und die profanen Lebenswelten für einen Moment vergessen macht.

 

„gutes Geleit“

 

Michelle Blade, Daniela Hoferer, Katia Kelm, Michaela Meise,

Silvia von Pock, Jehoshua Rozenman, Maria Schoof, Eva Wisbauer,

Cornelia Wissel und Gloria Zein, eingeladen von Susanne Ring.

 

Eröffnung am Freitag, den 29. April 2016 um 19 Uhr

 

Finissage am Samstag den 21. Mai von 18 – 21 Uhr,

gutes Brot mit Schmalz.

 

30. April 2016 – 21. Mai 2016

 

inzwischen

 

Josina von der Linden und Gudrun Kenschner

 

Eröffnung am Freitag, den 01. April 2016 um 19 Uhr

 

Zum Ausklang der Ausstellung, am kommenden Samstag, den 23. April 2016
laden wir Sie herzlich zum persönlichen Gespräch in die Galerie Axel Obiger ein.
Gudrun Kenschner und Josina von der Linden werden von 16-19 Uhr anwesend sein.

 

02. April 2016 – 23. April 2016

Mit der Ausstellung „inzwischen“ nehmen Gudrun Kenschner (Hamburg) und Josina von der Linden (Berlin), sowohl räumlich als auch zeitlich, Bezug zum urbanen Raum.

 

Gudrun Kenschner ist keine klassische Performancekünstlerin.

Sie läßt sich bei ausgiebigen Spaziergängen durch die Stadt gerne treiben. Vom Reiz des Unbekannten angezogen findet sie mit feinem Gespür entlegene Areale, die sie kurzzeitig künstlerisch in Besitz nimmt, ohne dabei Spuren zu hinterlassen.

Mit wenigen Requisiten setzt Gudrun Kenschner sich und Vorgefundenes effektvoll in Szene. Architektonische Gegebenheiten, Wandzeichnungen, sowie die jeweilige Lichtsituation bilden dabei inspirierende Kulissen. Ihre spontanen Performances – stets ohne Publikum –

kommentieren humorvoll und hintergründig Orte wie Unorte. Die Künstlerin fotografiert ihre flüchtige Präsenz im urbanen Kontext meist per Selbstauslöser.

Gudrun Kenschners Performancefotos sind sensible und eindrückliche Bildkompositionen, die von der großen Lust erzählen, sich frei in der Stadt zu bewegen, wie auf einer offenen Bühne.

 

In ihrer aktuellen Rauminstallation „in Erscheinung getreten“ bezieht sich Josina von der Linden auf vorhandene künstlerische Inszenierungen im Berliner Stadtraum. Die Amazonen-darstellungen der Bildhauer August Kiss (1842) und Louis Tuaillon (1895/1904) sind Bronzestandbilder in vollendeter Antikenästhetik, die junge Reiterinnen im leichten Gewand, stolz, souverän, aber auch mit großer Angriffslust zeigen. Josina von der Linden stellt in ihrer fotografischen Annäherung insbesondere die Waffen, mit denen die Statuen ausgestattet sind, heraus: Streitaxt und Speer. Könnte man ebenso kämpferisches Potential vermuten, wenn die Pfeile ihrer Installation dynamisch den Raum zu erobern scheinen?

 

„Das Innere des Innersten, von aussen betrachtet“

 

Alke Brinkmann und Jan Beumelburg

 

Eröffnung am Freitag, den 04. März 2016 um 19 Uhr

   

05. März 2016 – 26. März 2016

Während der Ostertage haben wir Donnerstag, den 24.03, sowie Samstag, den 26.03

jeweils von 14 bis 19 Uhr geöffnet. Frohe Ostern

 

 

Satellit # 5 „TERRITORIUM“ · EULENGASSE @ Axel Obiger

 

mit Andrea Blumör, Vládmir Combre de Sena, Marcelo Coutinho, Harald Etzemüller,

Heide Khatschaturian, Helmut Werres und Sabine Zimmermann

 

Eröffnung am Freitag den 05. Februar 2016

 

06. Februar 2016 – 27. Februar 2016

 

 

Wir heimsen eine Geschichte ein und betrachten sie als unsere. Wie kommen wir überhaupt auf die Idee, dass eine Vorstellung alleine uns gehört oder zu uns gehört? Es ist das Nichtsichtbare, das Imaginäre: Erinnerung Zwischenraum Notation. Ist Territorium das, was trennt oder uns verbindet?

 

»TERRITORIUM«
 ist eine Gruppenausstellung zum Thema Limitierung / (Ab-)Grenzung
 mit Werken von Andrea Blumör, Vládmir Combre de Sena, Marcelo Coutinho (Brasilien), Harald Etzemüller, Heide Khatschaturian, Helmut Werres und Sabine Zimmermann. 

 

Jeder von uns bewegt sich routiniert in bestimmten Gebieten. Das kann zum Beispiel die Stadt sein, in der man lebt, das Viertel, in dem man die eigenen Aufgaben erledigt. Andere reisen in einem Monat um die halbe Welt. Nicht der Raum bestimmt unser Leben, wir bestimmen den Raum, in dem wir leben, Lebensräume: Territorium. In dieser Ausstellung werden eher die emotionalen Deutungen des Begriffs beleuchtet, weniger dessen geopolitische Definition.

 

Der Kunsthistoriker Hanno Rauterberg schreibt über das Bedürfnis, sich im öffentlichen Raum selbst zu erfahren. Er stellt fest, in welchem Maße die digitale Welt und das Internet Eingang gefunden haben in die tagtägliche Lebenswelt der Menschen. Und gerade diese Omnipräsenz der digitalen Technik, die überall ihre Sensoren hat und der nichts mehr zu entgehen scheint, wecke in manchen das Bedürfnis, dem unsichtbaren Überall des Netzes ein konkretes, körperlich spürbares Hier und Jetzt entgegenzusetzen. Rauterberg sagt, dass die Gestimmtheit eines Raumes, alles Intuitive, mit dem ein Mensch die Atmosphäre eines Platzes erspüren und sein Gegenüber erfasse, der Wirklichkeit existierender Orte vorbehalten bleibe. Erst im Körper der Stadt bekomme der Mensch die eigene Körperlichkeit zu spüren. 

 

Der Lebensraum, in dem ein Mensch, wohnt, sich bewegt und orientiert ist für andere Menschen wesentlich unsichtbar, postuliert Franz Xaver Baier. Mit der Ausstellung »TERRITORIUM« zeigen die beteiligten Künstler, dass Kunst sie das Territorium erahnen und sichtbarer erscheinen lässt.

 

Die Ausstellung »Territorium« wurde im Frühjahr 2015 in Stockholm auf der Independent Art fair Supermarket und im Herbst 2015 in der Galerie Eulengasse in Frankfurt / Main gezeigt. 

 

 

„Der Rest vom Fest“ 

 

mit Thilo Droste, Heike Hamann, Katrin Hoffert, Gabriele Künne, 

Josina von der Linden, Oliver Möst und Susanne Ring 

 

Eröffnung am Freitag, den 15. Januar 2016 um 19 Uhr

 

16. Januar 2016 – 30. Januar 2016

 

  

coming ‘round the mountain or what the hell ?!

 

Heather Allen und Katrin Hoffert

 

Eröffnung am Freitag, den 11. Dezember 2015 um 19 Uhr

 

12. Dezember 2015 – 09. Januar 2016

 

 

Winterpause: Zwischen dem 20. Dezember 2015 und dem

06. Januar 2016 ist die Galerie geschlossen.

 

 

Coming 'round the mountain or what the hell?! 


Eine unerschrockene Sympathie für das Abwegige ist das verbindende Element in der künstlerischen Arbeit von Heather Allen und Katrin Hoffert. Mit ihren neuen Arbeiten verlassen beide Künstlerinnen gewohntes Terrain und eröffnen sich neue Spielfelder: 

[...]neuerdings (seit 2015) produziert Katrin Hoffert auch Papier-Collagen, genauer gesagt Fotomontagen, die sie ausschließlich handwerklich mit Schere und Klebstoff herstellt. Die Formate solcher Arbeiten werden durch die Bildvorlagen aus Zeitschriften und Katalogen mitbestimmt und sind selten größer als DIN A4. Mit den Collagen kommt ein sehr persönlich gefärbter Sound ins Bild, eine surreal anmutende Parallelwelt, die mit Motiven argumentiert, die aus der jüngeren Vergangenheit stammen und somit geradezu irreal traumhafte Vorstellungen zurückholen in unser Bewusstsein, - also in die Gegenwart. Mit Hofferts Collagen entstehen Erinnerung und Vergegenwärtigung von Kindheit und Jugend in den 1960er und 70er Jahren, - einer Zeitspanne, die die Künstlerin als junges Mädchen und Teenager erlebte, und mit ihren Collagen nunmehr wieder erweckt und dabei ironisch re-imaginiert. 


Das Staunen, das mit den Geschichten dieser Arbeiten einhergeht, wo es Riesen und Zwerge gibt, im Hochgebirge Nacktmodelle und Hausfrauen, hybride Monster und Mutanten, zeigt die Menschen als überforderte Akteure, als touristische Fremdlinge in einer exotisch anmutenden Natur. „Geht nach hause!“, möchten man ihnen zurufen, aber das Absurde in den von Katrin Hoffert collagierten Szenen und Situationen hat ihnen bereits den Rückweg verlegt und eine andere Rolle zugedacht: als brave Konsumenten fotografieren sie ihren eigenen Untergang und verspeisen dabei die Fische, die sie vorher vergiftet haben. 

Peter Funken 



[...]Kern und Zentrum Heather Allens künstlerischer Auseinandersetzung war bisher die Figur des Menschen, der Mensch als Teil des erweiterten architektonischen und gesellschaftlichen Raums. Und nun das! 


Seltsame organische Gebilde besiedeln als solitäre plastische Objekte den Ausstellungsraum und schweigen vor sich hin. Die meisten glänzen still in ihrer dezent schläfrigen Farbigkeit, wachsen wie hingezaubert aus dem Boden. Man erinnert sich an Exkursionen in natur-historischen Museen, an archäologische und paläontologische Sammlungen, an Jagdzimmer und Salons, an Wunderkammern verschrobener Amateure. Ich meinte ein fernes Wettern und Feixen Shakespearescher Hexen zu hören als ich allein mit den Skulpturen war – und schließlich ein heiseres Gelächter aus der Gegend um Monty Python.


Aber es ist zu kurz gedacht, Heathers Skulpturen wegen ihrer ungewöhnlichen figurativen Gestalt auf Aspekte des Komischen oder Zufälligen zu reduzieren. Selbst da, wo glänzend erigierte Glieder wie hypersexuell aufgeladene Dildos ihre Pracht entfalten und den Betrachter peinlich blenden, handelt es sich um Ergebnisse zielorientierter Strategie und konzeptionellen Vorgehens. 


Was aussieht als wäre es aus einem gleichmäßigen kontinuierlichen Prozess des Wachstums hervorgegangen, ist Resultat von Planung, Entwicklung und Korrekturen. Skizzen, Zeichnungen und sonstige Entwürfe sind Schrittsteine und markieren den Parcours zur gültigen Skulptur. Tatsächlich geht diesen neuen Figurationen eine zweidimensionale Recherche voraus und begleitet den Werdegang der Skulptur bis zu ihrer endgültigen Fixierung als „Form“ im Raum. Sinn und Zweck dieser Skulpturen ist ihr figurativ geformtes Dasein, sie begründen sich mit ihrer Erscheinung. 

Dirk van der Meulen

boden der tatsachen


Selket Chlupka und Maja Rohwetter


Eröffnung am Freitag, den 13. November 2015 um 19 Uhr


14. November 2015 – 05. Dezember 2015

Im Auswählen, Ordnen und Arrangieren wird der Zweifel am Bild zur Methode.
Ausgangsobjekte werden kontinuierlich weiter transformiert. Es entsteht ein visueller Formvorrat.
Die Bildprodukte sind miteinander verknüpft, zitieren und bedingen einander, beziehen sich dabei immer auf sich selbst und folgen einer individuellen visuellen Logik.


Bei Maja Rohwetter werden diese Arbeitsschritte am Ende oft in Ölgemälden oder Collagen sichtbar. Bei Selket Chlupka werden die fotografischen Überlegungen zu räumlichen Situationen und Formen in installativen Anordnungen zusammengefasst.


Beide Arbeitsweisen zirkulieren um etwas, dass nicht Imagination oder Erzählung ist, sondern das Nachdenken über Bilder.

Zweite Natur


Astrid Menze und Katharina Moessinger


Eröffnung am Freitag, den 16. Oktober 2015 um 19 Uhr


17. Oktober 2015 – 07. November 2015

 

von den Schatten der Ideen


Anne Brannys und Harriet Groß


Eröffnung am Freitag, den 18. September 2015

 

19.9.2015 - 10.10.2015

 

Memory System. Ein Raumentwurf.

Gesprächsrunde am Freitag, den 02. Oktober 2015 Beginn 19:00 Uhr

mit :

Roland Albrecht (Künstler / Leiter des Museums der unerhörten Dinge),  

Hans Cybinski (Leiter des Geräuscharchiv / Deutschlandradio), 

Norbert W. Hinterberger (Künstler / Prof. Bauhaus-Universität Weimar),

Dr. Dietmar Schenk (Leiter des Universitätsarchiv der Universität der Künste Berlin),

Dr. Kristina Starkloff (Leiterin des Archivs der Max-Planck-Gesellschaft)


ANAMNESIS

Freitag, den 18. September und Samstag, den 10. Oktober 2015 

jeweils ab 19 Uhr Intervention von Martin Mallon

 

In unserer aktuellen Ausstellung „von den Schatten der Ideen“ haben sich die beiden Künstlerinnen Anne Brannys und Harriet Groß dem Nachdenken über die Zerbrechlichkeit und Widerständigkeit von Wissen, das in seiner Vorläufigkeit permanent von sich selbst bedroht und gleichzeitig vitalisiert wird, über seine Manifestation in unseren Vorstellungsräumen und seinen reversiblen Abdrücken in unserem Gedächtnis zugewandt. Immer wieder wurde in den ver-gangenen Jahrhunderten der Versuch unternommen, den Gedächtnisraum für eine effiziente Nutzung zu strukturieren. Diese Versuche führten zu einer ausdifferenzierten Entwicklung der Gedächtniskunst, einer ursprünglich antiken Erfindung, die bis heute eine große Relevanz aufweist wie äquivalente Entwicklungen für Speicherung und Abruf von Informationen im digitalen Zeitalter aufzeigen. 

 

Anne Brannys konzentriert sich in ihren Arbeiten auf die Übertragung von Gedächtnissystemen in sinnlich erfahrbare und begehbare Räume. Dabei gilt ihr künstlerisches Interesse Phänomenen, die gleichermaßen durch Immanenz wie durch Flüchtigkeit gekennzeichnet sind. Ihre Annäherung an schwer greifbare, sich einer Eindeutigkeit entziehenden Fragestellungen ist geprägt durch die Suche nach einer inneren Struktur und Konnexität und dem Ausloten von künstlerischen Potentialen, wo diese scheitern. In den Räumlichkeiten der Galerie wird sie eine Entwurfsskizze für eine fragile Architektur von Erinnerung und Imagination entwickeln; eine ordnende Übersetzung von Nachdenklichkeit in ein Bild.

 

Harriet Groß zeichnet um zu verstehen. Sie zeichnet im Raum und eröffnet darin weitere Räume, die den Übergang von imaginären zu konkreten Ordnungssystemen verorten. Ihre Linien lösen sich von der Absicht Reales zu beschreiben. Sie können als Struktur gelesen werden, die aus der Fülle des Gedächtnisspeichers und neuer Sinneswahrnehmung persönliche Bilder und Ideen entstehen lassen, abhängig vom jeweiligen Betrachter.Mit ihrer fragilen Raumstruktur „Störung“ von 2015 greift sie in diesem Vorgang des Ordnens den Moment der Störung, der Diskontinuität, der Verdichtung und des Zufalls auf. Durch Irritation eines einzelnen Elements gerät die gesamte Struktur ins Wanken und fordert eine Reaktion ein, die ein Weiterdenken und damit auch Erkenntnisse provoziert.

 

Wir laden Sie ein, die Denk- und Vorstellungsräume der Künstlerinnen zu betreten. Darüber hinaus wird in einer Gesprächsrunde mit verschiedenen ExpertInnen aus den Bereichen Sammlung und Archivwesen das Experiment eines potentiellen Raumentwurfs für ein Gedächtnis- und Ordnungssystem unternommen werden. Auch zu dieser Sonderveranstaltung heißen wir Sie schon jetzt herzlich willkommen! 

 

Axel Obiger 

 

Ja, es stimmt.

 

Christiane Bergelt und Susanne Ring  

 

Eröffnung  am Freitag, den 21. August um 19 Uhr

 

22. August - 12. September 2015 

 

 

 

dual

 

Josina von der Linden und Kirsten Jäschke

 

Eröffnung am Freitag, den 26. Juni um 19 Uhr

 

26. Juni 2015 - 18. Juli 2015

 

 

Kirsten Jäschke (Dresden) und Josina von der Linden (Berlin) bewegen sich mit ihrer Arbeit zwischen den Dimensionen. Die Darstellungoszilliert zwischen Ebene und Raum, grafischen und skulpturalen Erscheinungsformen. Es entsteht eine durch scheinbare Widersprüche erzeugte Spannung, die den Betrachter zu einem steten Wechsel des Blickwinkels und zum Eintauchen in mitunter geheimnisvoll anmutende Raumsituationen verleitet.


Mit ihren neueren Installationen vermittelt Josina von der Linden eine Ahnung von der undurchschaubaren Vielschichtigkeit, Labilität und Veränderlichkeit, mit der sich Dinge und Lebenswelten dem menschlichen Blick präsentieren. Phänomene stofflicher oder existenzieller Art - sind sie erst in irgendeiner Form gefasst und dokumentiert - verführen dazu, sich beim Eintauchen darin zu verlieren. Gleichgültig ob sie hunderte von Briefen ihrer Eltern verschlossen und in Kästen sortiert öffentlich ausstellt oder eine Reihe von Glasverschlüssen aus Perspektiven fotografiert, die den genormten Industrieprodukten die Aura von etwas Sphärischem oder Organischem verleihen – immer schürt sie das utopische Begehren, dem großen Zusammenhang, dem die diffuse Menge zusammengetragener Dokumente letztendlich entspringt, auf die Spur zu kommen. Dem theoretischen Wissen um Kohärenz steht der stete Wandel der Wahrnehmung gegenüber.


Realität, auch wenn sie vergangen und zu Geschichte geworden ist, stellt sich weder linear noch netzförmig strukturiert dar. Stattdessen vermehren sich die Triebe und Sprösslinge der eigenen Sichtweise ungeordnet in alle Richtungen. Wohin führt das? Gibt es einen Weg zurück? Die Installation „point of no return“ in Form einer Reuse aus Zeitungspapier in dieser Ausstellung lässt diese Frage in physisch präsenter Form aufscheinen und verankert den Wunsch, sich dem Strudel des Unfassbaren anheimzugeben, mit leiser Ironie im Hier und Jetzt.


Kirsten Jäschke nutzt in ihren Plastiken und Objekten das subversive, kapriziöse Potential des Ornamentalen. Naturphänomene wie orgiastisches Wachstum und unbegrenztes Wuchern finden ihre Entsprechung im Ornament, denn vieleOrnamente lassen sich ins Unendliche ausdehnen und sind nicht auf die Grenzen eines Raums oder einer Form im Sinn einer Komposition bezogen, andererseits folgen sie einem berechenbaren System. Kirsten Jäschke unterläuft diese Durchschaubarkeit indem sie Raster und Muster an Materialien mit starkem Eigenleben und großen emotionalen Qualitäten koppelt. Ihre besondere Leidenschaft gehört dabei dem Porzellan. Stoff und Form greifen auf bildhafte Weise ineinander und inszenieren sich wechselseitig. Einer strengen Ordnung folgende Erscheinungsformen bekommen ein stark subjektives, körperhaftes, ja intimes Moment. In den Zeichnungen werden messbare Raster zu organischen Membranen und vice versa. Es entsteht ein Wechselspiel zwischen Auflösung und Festigkeit, Weichheit und Härte, Allgemeinem und (scheinbar) einzigartig Intimem.


à vue

 

Sandrine Mahéo und Enrico Niemann

 

Eröffnung am Freitag, den 29. Mai 2015 um 19 Uhr

Finissage am Samstag, den 20. Juni 2015 um 19 Uhr

 

 

30. Mai 2015 – 20. Juni 2015

 



à vue - auf Sicht,

stellt eine Möglichkeit dar, sich den Arbeiten in der aktuellen Ausstellung von Sandrine Mahéo und Enrico Niemann zu nähern. Bei beiden ist das Visuelle eine Vorraussetzung und notwendiges Korrektiv zu unterschiedlichen Zeitpunkten des Arbeitsprozesses. Es ist aber auch die erste Bedingung für den Zugang des Betrachters,

der von den beiden Positionen in unterschiedlicher Weise unterlaufen wird.

 

Bei den Arbeiten von Sandrine Mahéo ist die Malerei - ganz gleich ob in analoger oder

digitaler Form - Ausgangspunkt. Von dort bewegt sie sich in allen Richtungen immer auf Augenhöhe mit ihrem „Untersuchungsgegenstand“. So entsteht ein Dialog, der die eigenen Mittel weder dekonstruiert, noch diese in eine scheinbar wissenschaftliche, objektivierende

Serie zwängt. Ob Gestik, Plan, dekoratives Motiv, Musterzeichnung oder Farbe, stets stehen die Arbeiten für sich, um einen Raum der Reflexion zu schaffen, der – mit dem Bestreben, sich immer weiter auszudehnen– ein Ensemble an Improvisationen ergibt.

 

Enrico Niemanns Arbeiten beinhalten Prozesse der Sedimentierung und Hautbildung, die anfangs unterhalb des Sichtbaren verlaufen. Aber auch hier sind alle weiteren Eingriffe von einer durchaus multiperspektivisch zu bezeichnenden Ansicht geprägt. So sind die gefalteten Papierarbeiten vor allem als in den Raum gearbeitete Farbflächen zu begreifen, an denen das Auge sich tastend die Oberfläche erschließen kann. Die Reliefarbeiten beschreiben vor allem ihre eigene, stets konstruierte Topografie in einer Draufsicht, wie wir sie aus der digitalen Kartografie kennen. Hier macht die Farbe sichtbar, was ansonsten nur in der Berührung erfahrbar wäre, Falten, Struktur und Oberfläche.


Querschnitt

 

Nana Kreft und Valeska Peschke

 

Eröffnung am Freitag, den 01. Mai 2015 um 19 Uhr

Künstlergespräch am Freitag, den 08. Mai 2015 um 19 Uhr

 

01. Mai 2015 – 23. Mai 2015


 



Flächenträgheitsmomente

 

Gabriele Künne und Uta Päffgen

 

Eröffnung am Freitag, den 03. April 2015 um 19 Uhr

Finissage am Samstag, den 25. April 2015 um 19 Uhr

 

04. April 2015 – 25. April 2015

 

 

 Flächenträgheitsmomente

 

Das Flächenträgheitsmoment ist eine in der Festigkeitslehre verwendete, aus dem Querschnitt

eines Balkens abgeleitete geometrische Größe, die zu dessen Verformungs- und Spannungs-Berechnung bei Biege- und Torsions-Beanspruchung eingeführt wurde. Die verwendeten Formeln enthalten das Flächenträgheitsmoment neben anderen Größen, wie solchen für die Belastung und für die Eigenschaften des verwendeten Werkstoffs.

 

Bei den aktuellen Arbeiten von Gabriele Künne ist der Werkstoff verschiedenartiger Ton, der

flach ausgewalzt, gerollt, gebogen, gefaltet, geworfen und zerschnitten wird. Sie geht dabei

von einer gleichmäßigen Fläche aus, die in eine dreidimensionalen Form gebracht wird. Diese

Form definiert ihre Belastungsgrenzen durch die eigene Masse, Gewicht und Material-spannung selbst. Werden sie überschritten, beeinflusst diese Überschreitung die Gesamtform, indem sich der Ton beult, hängen lässt, reißt oder einknickt. Gabriele Künne hat auf diese Weise abstrakte Formen entwickelt, die als Wand- oder Bodenarbeit installiert sind.

 

Uta Päffgen geht malerisch mit Farbflächen um, die manche Belastungen bereits überschritten

zu haben scheinen, ausgefranst, gebogen oder gebrochen wirken. Die Beanspruchung der breiten Pinsel spiegelt sich in den flächigen Formen wieder, die mit einem zügigen Pinselschwung aufgetragen werden. Die Künstlerin geht vom flächenhaften Aspekt der Malerei aus, dabei wendet sie die Farbe mit ihren räumlichen Möglichkeiten gezielt an. Die Größe des Pinsels bestimmte bei bisherigen Arbeiten die Form, nach der das Bildganze aufgebaut wurde -bei den neuen Arbeiten ergeben sich für die Künstlerin Fragen, die ein anderes Formvokabular betreffen, das nicht durch die deutliche Präsenz der Pinselstruktur, sondern durch verschiedenartige Farbaufträge entwickelt wird.

 

 

 

 

Von Mikro bis Makro – über die Schönheit der Natur

Alke Brinkmann und Nurit Bar-Shai

 

Eröffnung am Freitag, den 06. März 2015 um 19 Uhr

"Finissage"  am Donnerstag den 26. März um 19 Uhr

 

7. März 2015 – 28. März 2015

 



From micro to macro - beauty in nature

We are happy to present an exhibition of the artists Nurit Bar-Shai (NY) and

Alke Brinkmann (Berlin). Both recruit nature as the origin of the work on

display.

 

Nurit Bar-Shai´s body of work explores the complex network systems

of smart microorganisms as exceptionally beautiful and rare image

patterns. It looks into biological systems of self-organization, collective decisionmaking

and the immense complexity within seemingly simple structures. Using

scientific methodologies and artistic inquiries, like sound frequencies and 3-D

surfaces, Bar-Shai achieves varied results with slight alterations in initial settings.

Alke Brinkmann has explored landscape-painting for many years.

In her new paintings she plays with abstract and figurative forms. Brinkmann aims to

capture the wilderness and beauty of a forest near her hometown Berlin. She also takes

 us into the universe, to take a look at the genesis of the stars.

 

Von Micro bis Makro – über die Schönheit der Natur

Wir freuen uns eine Ausstellung der Künstlerinnen Nurit Bar-Shai (NY) und

Alke Brinkmann (Berlin) präsentieren zu können. Beide Künstlerinnen nutzen die Natur

als Ausgangspunkt der bei uns gezeigten Arbeiten.


Nurit Bar-Shai legt die komplexen Netzwerksysteme intelligenter Mikroorganismen als

außergewöhnlich schöne und seltene Muster dar. Ihre Arbeit blickt in die biologischen

Systeme der Selbstorganisation und kollektiven Entscheidungsfindung und ihre enorme

Komplexität innerhalb scheinbar einfacher Strukturen. Mit Hilfe wissenschaftlicher

und künstlerischer Methoden, wie z.B. Tonfrequenzen und 3D-Oberflächen, erreicht sie

variierende Ergebnisse durch geringfügige Veränderungen der Ausgangssituation.

Alke Brinkmann beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Landschaftsmalerei. In ihren

neuen Bildern spielt sie mit abstrakten und figürlichen Formen. Ihre bei uns gezeigten

mittelformatigen Bilder fangen die Wildheit und Schönheit eines stinknormalen Brandenburger

Waldes ein oder nehmen uns mit ins Universum zum Ursprung der Sterne.


 



Sammlung Axel Obiger | to be continued

  

Zur 60. Ausstellung laden wir Sie herzlich ein.

Eröffnung am Freitag, den 13. Februar 2015, um 19 Uhr

 

07. Februar 2015 – 28. Februar 2015

 

mit Arbeiten von Harriet Groß, Alexandra Mieth, Oliver Möst, Susanne Ring, Doris Sprengel, Norbert Wiesneth, Kirk Stoller, Gabriele Künne, Hans jörg Schneider, Maja Rohwetter, Andrej Glusgold, Markus Draese, Katharina Moessinger, Katrin Hoffert, Anthony Werner, Alexa Kreissl, Kata Unger, Masko Iso, Ivan Boškovic, Thomas Behling, Bruno Nagel, Tony Spyra, Zuzanna Skiba, Saskia Benger, Susanne Becher, Franca Bartholomäi, Christian Schnurer, Florian von Ploetz, Christian Paetzhold, Jan Schwertfeger, Cosima Göpfelt, René Reuschin, Maxim, Sebastien Rabold, Julia Schimtenings, Bruno Lipp, Macoto Murayamas, Karoline Kroiß

 

 


Axel Obiger sammelt aktuelle Kunst seit 1995. Lange bevor er sich dazu entschloss, eine Galerie zu eröffnen, entwickelte sich für ihn das Sammeln der Werke - zunächst von be-freundeten Künstlern, später kamen auch Werke hinzu, die spontan gefielen, verwirrten, begeisterten. Die Systematik der Sammlung besteht aus einer subjektiven, intuitiven Ent-sprechung, keiner gezielten Strategie. In seinen privaten Räumen hängen die Werke mal sparsam, mal dicht gedrängt. Im Laufe letzten 20 Jahre wurden es immer mehr, sodass zwangsläufig manche Werke im Depot landeten, und von Zeit zu Zeit die Hängung gewechselt wurde. Als er umzog und alle Kunstwerke ein- und wieder auspackte, stellte er fest, dass er einige Werke gerne zusammen sehen wollte, Korrespondenzen entwickeln wollte. Es ergab

sich eine Petersburger Hängung.


Einen Teil seiner Sammlung zeigt Axel Obiger nun seiner Galerie, gehängt wie in seiner Wohnung. Dabei geht es ihm nicht (wie etwa den russischen Zaren) darum, den Betrachter durch die Menge der Bilder zu beeindrucken, sondern um eine Auswahl seiner Lieblingskunstwerke, die ihn seit 20 Jahren begleiten.




 

Familie | Erinnerung 


mit Arbeiten von: Alke Brinkmann · Thekla Ehling · Harriet Groß · Katrin Hoffert

Gabriele Künne · Josina von der Linden · Susanne Ring · Maja Rohwetter

 

Eröffnung am Freitag, den 09. Januar 2015, um 19 h


10. Januar 2015 – 31. Januar 2015