seit wir letztens über zukunft sprachen

Juliane Duda und Hanna-Mari Blencke

Eröffnung am Freitag, den 5. November 2021, 16 – 22 Uhr

Ausstellung 6. November 2021 – 4. Dezember 2021

Aufgrund der aktuellen Covid-Situation wird die Ausstellung bis zum 22. Januar 2022 verlängert (mit Winterpause vom 20. Dezember 2021 bis 12. Januar 2022).

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Kunstwerk-Namen sind im besten Fall auch Kunst. Beziehungsweise Schall und autonom. So bei Juliane Duda, deren Titel nicht Bildinhalt und -bedeutung soufflieren.

Niedrige Beweggründe, Mac Reality, Nichts Neues, unpolitisch relevant und Eigenbedarf heißen ihre neuen fotografische Arbeiten, in denen, wie so oft, gebaute Natürlichkeit schön scheitert.

 

In der Dialog-Ausstellung mit dem Titel (!) seit wir letztens über zukunft sprachen treffen sie auf drei skulpturale Gefüge von Hanna-Mari Blencke, zu denen einige affirmative Kommentare überliefert sind: Wenn Hilma af Klints Bilder mit Verkehrsschildern bumsen würden, gliche der Nachwuchs wohl den Plastiken Blenckes. Die bis zu zwei Meter großen Objekte mit organischer Anmutung postulieren einen eigenweltlichen Konstruktivismus auf Basis farbintensiver Abstraktion.

 

Das kuratorische Bauchgefühl verspricht sich Dialog bzw. Konfrontation durch gewisse Ähnlichkeiten im ästhetisierenden Zugang:

Beider Arbeiten spielen mit Abnormitäten, gewollten Defekten, die ein hermetisches Außen provozieren.

 

Es geht auch um die Relativierung der Wertigkeit des Moments.

 

Bis zum 22. Januar 2021 bei Axel Obiger.

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