Press review

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Die Geduld des Papiers at PAPER – interview with Axel Obiger I by Jo Manby. The Fourdrinier. September 2022

On 5 August 2022, PAPER in collaboration with No Such Thing Records staged A Modest Evening, part of A Modest Show, collateral programme to British Art Show 9, at SOUP Kitchen. The event was to welcome Berlin Mitte-based gallery, Axel Obiger, to Manchester on the occasion of their mini-residency and exhibition at PAPER Gallery and Paper2. Following is a review of this evening of free drinks, music and art, headlined by Ruby Tingle and Left Winter, to accompany the four-way interview with Axel Obiger artists Gabriele Künne, Nathalie Grenzhaeuser and Enrico Niemann. (...)  Link to the interview

13 August - 17 September 2022 Open every saturday 11am 

Paper Gallery, 14-20 Mirabel St, Cheetham Hill, Manchester M3 1PJ, UK

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Making Cool Connections with Art I Written by Genie Davis.
art and cake. A Contemporary Art Magazin with a Focus on the Los Angeles Art Scene. July 27, 2022

B-LA Connect, the international artist-run gallery exchange between Berlin and Los Angeles premiered for this year's iteration in Los Angeles July 7 through 12. Color motion, gallery shows, performances, a museum shows - the event was a true cornucopia of art, connecting two different, cutting-edge locations. In short, it was an experience, one which we are lucky enjoy. (...) Link to Article

 

July 7-12, 2022 at Durden and Ray, 1206 Maple Ave. #832 Los Angeles, CA 90015

 

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Obiger Galaxis – Wiedersehen I von Claudia Wahjudi
Tip Berlin. Kunst 13.-27.4.2022

Der Plan war so einfach wie anspruchsvoll: Mit der Aussicht auf ein Ablaufen der Pandemie wollten die neun Stamkünstler:innen ihrer eigenen, Axel Obiger genannten Produzentengalerie ein wiedersehen feiern. So luden sie je fünf Kolleg:innen ein, je ein Werk zun Thema "Obiger Galaxis" mitzubringen. Und an einem einzigen Tag aufzuhängen, ohne Vorab-Modell und Gerangel um den besren Platz. Und siehe da: Es hat geklappt. Über 50 Arbeiten so gut wie aller Genres führen in ein buntes Kaleidoskop aus irdischen Stars und Sternchen und all den kosmischen Sternen im All.

 

Axel Obiger Brunnenstr. 29, Mitte, 

Do-Fr 15-19 Uhr, Sa 14–19 Uhr, bis 29.4, Führungen 16. + 24.4, 18 Uhr 

 

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Brunnenstraßen-Aktion I von Ingeborg Ruthe
Feuilleton Berliner Zeitung vom 16.04.2021

"Visita d'urgenza Kunst-Akutsprechstunde bei Stefano Gualdi". Jeden Freitag wird das Schaufenster des Projektraumes Axel Obiger zur Praxis für Bilder und Alltag. 

 

Berlin - Wenn eine Kunstgalerie „Akutsprechstunden anbietet", dann ist wohl klar – es handelt sich um eine vorübergehende Maßnahme. In diesem Falle um ein neues und auch ziemlich originelles Kunst-&-Alltags- Format, dem der vor 100 Jahren geborene Kunst- &-Alltags-Aktionist Joseph Beuys sicher zustimmen würde, weil damit der Kontakt zum Kunstpublikum und zu den Bewohnern der Nachbarschaft, insbesondere während des aktuellen und möglichen nächsten Lockdowns, unbedingt beibehalten wird – oder nach langen Schließzeiten überhaupt wiederhergestellt werden kann.

 

Der beliebte Projektraum Axel Obiger – der Name setzt sich zusammen aus den Anfangsbuchstaben der Künstlerinnen und Künstler dieser Gemeinschaft – bietet eine Kunstbegegnung an der frischen Luft an, draußen, auf der Brunnenstraße, vorm großen Fenster. Jeden Freitagnachmittag (jeweils 16 bis 19 Uhr) sind die einzelnen Kunstwerk im Schaufenster zu betrachten, ein ganzes Wochenende will dann zu Überlegungen anregen, was mit unserem Alltag durch die Pandemie passiert ist. Warum es scheinbar so viele Wahrheiten gibt. Ob die allgemeine Verunsicherung Erkenntnis ermöglicht. Ob das Kontrollverlust, Freiheit oder Angst bedeutet. Und ob gar in der Not eine Tugend liegt?

 

Den Anfang dieser Bildbetrachtung mit Straßendebatte machte die Konzeptualistin Harriet Groß, nacheinander folgen drei weitere Künstler der Galerie, die allesamt in Berlin arbeiten und leben: Maja Rohwetter thematisiert in ihrer Malerei die Ambivalenz von Realität und Virtualität. Sie entwickelt ihr Werk im Medientransfer von Collage, Malerei und Computergrafik und hinterfragt grundsätzliche Prinzipien der Bildgenese in den jeweiligen Medien. Ihre farbig angespannten Kompositionen erzeugen einen befremdlichen Bildraum, der in seiner synthetischen Struktur beweglich und amorph erscheint.

Herangeführt an diese Kunst wird am 16. April. Da es in der Brunnenstraße einige Co!ee-to-go- Möglichkeiten gibt, empfiehlt sich, die Ka!eezeit dort zu verbringen. Der Diskurs über Farbe, Form und deren Bedeutung dauert dann an, bis daheim das Abendbrot fällig ist.

 

Auf Maja Rohwetters Bilder folgen am 23. April die ihres Kollegen Thilo Droste, und der malende Bildhauer Enrico Niemann bringt seine farbigen Objekte am 30. April zur Fenster-Ansicht. Jede dieser Freitags-Aktionen moderiert der Kunsthistoriker und bekannte Stadtführer Stefano Gualdi. Er kommuniziert über ein Mikrofonsystem mit den Besuchern auf der Straße – genauso wie es in den Notdienst- Apotheken, in Krankenhäusern und in anderen Situationen, in denen physischer Kontakt nicht erlaubt ist, derzeit üblich ist.

Projektraum Axel Obinger, Brunnenstr. 29, Berlin - Mitte 

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Wenigstens ein Bleistift I von Michaela Nolte
Der Tagesspiegel, Juli 2021

Bei Axel Obiger kreieren Künstler eigene Museum-Souvenirs

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Report: Was nun? Galerien und Projekträume in der Corona-Krise auf unsicherem Terrain I von Peter Funken
KUNSTFORUM Bd. 268 - Juni 2020

Die Corona-Krise erfasst das gesamte gesellschaftliche Leben weltweit. Auch in der Kunst sind die Auswirkungen von Lockdowns und Kontakteinschränkungen gravierend, bilden doch gerade in diesem Bereich soziale Nähe, Öffentlichkeit, Begegnungen und unmittelbares Erleben die Grundlagen jeder Vermittlung. Kunst zu verstehen, zu vermitteln oder zu erwerben hängt fast immer von direkten Kontakten der Akteure im Betriebssystem Kunst ab. Wenn aber KünstlerInnen, GaleristInnen oder KuratorInnen den SammlerInnen und dem interessierten Publikum nicht mehr Aug in Aug begegnen, reißt ein Faden, die Kommunikation ist gestört oder muss anders stattfinden. In dieser Situation befindet sich die gesamte Kunstwelt, die vermutlich über einen längeren Zeitraum mit Einschränkungen zu kämpfen hat; und selbst wenn Medien, Online-Angebote und digitale Kommuni kationsformen seit Jahren in allen Bereiche des Kunstbetriebs zum Alltag gehören, ganz werden sie Ereignisse wie Vernissagen, Life Performances, Kunstmessen oder Auktionen nicht ersetzen können. Wie gehen GaleristInnen und ProjektraumbetreiberInnen mit dieser Situation um, wenn allerorts Messen abgesagt werden, Eröffnungen und andere Events ausfallen?

 

Kann die Kunst mehr als bisher unabdingbares Lebensmittel sein, oder wird sie immer stärker zum dekorativen Luxusobjekt? (...)

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