Waterfalls and Spirit

 

Vernissage: 27.10.2022, 6 - 9 pm

Opening speech by Annette Berr at 6 pm

Haus des Papiers

Seydelstr. 30 / Ecke Elisabeth-Mara-Str., 10117 Berlin-Mitte

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On October 27th, we will open the new exhibition Waterfalls and Spirit. We cordially invite you to celebrate the arrival of the new works together with us.

 

The exhibition focuses on the artistic exploration of water as the basis of life, as a medium of information, as an aesthetic impulse for flowing, melting forms and structures in paper. The thematic framework is set by the art works of this year's Paper Residency! fellows Harriet Groß, Ines Schaikowski and Jessica Maria Toliver. Solidified lines pushing into space, waterfalls circling weightlessly, and paper soaked in water is telling intimate stories of rivers, cities, and bodies.

 

New to the exhibition are works by Justine Laeufer, Jenny Michel and Nadja Schöllhammer. Artists already represented will also present new positions, including Monica Bonvicini, Afshan Daneshvar, Max Marek, Jana Schumacher, and Jorinde Voigt.

 

In addition, for the first time, the exhibition offers visibility to a practice-oriented research on paper. Students of the weissensee school of art will present textile as well as ceramic objects made of recycled cellulose from metropolitan wastewater, which were developed as part of the greenlab research laboratory.

 

Waterfalls and Spirit will show very different facets of the artistic approach to paper, which we would like to discuss with you.

Annette Berr and the team of the HdP

more information under: ​www.hausdespapiers.com

GEGENSPRECHANLAGE

Klangkunst / Musik / Bildende Kunst

 

Murshida Arzu ALPANA, Ann Noël & Steffi Weismann, Gisela Weimann & Karmella Tsepkolenko, Murshida Arzu ALPANA & Pierre-Frédéric Bouvet, Daniela Fromberg, Zuzanna Skiba, Ingartan, Harriet Groß und die Maulwerker mit Uraufführungen von Adriana Jeßulat und Henrik Kaires, 

 

09.09. – 08.10.2022, Do - So 15-19 Uhr. Finissage 8. Oktober 15-21 Uhr. Projektraum Verein der Berliner Künstlerinnen 1867, Heidestr. 54, Hinterhaus 3. OG, 10557 Berlin

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Widerhall / Reverberations

BLA Connection 2022, Los Angeles, CA

 

Opening reception: July 9, 2022, 7-10pm

Exhibition: July 10–23, 2022

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PAPER #75


Axel Obiger presents:
DIE GEDULD DES PAPIERS

 

Alke Brinkmann I Thilo Droste I Juliane Duda I Nathalie Grenzhaeuser I Harriet Gross I Gabriele Künne I Matthias Moravek I Enrico Niemann I Maja Rohwetter

 

Private view: Thu 11 August, 6-9pm, 13 August - 17 September 2022
Paper gallery, Manchester UK

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Weißer Regen
Harriet Groß


Vernissage | 20. Mai 2022 | 19:00 Uhr

Laufzeit der Ausstellung: 23. Mai – 22. Juli 2022

GUARDINI

GALERIE

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Kuratiert von Frizzi Krella

 

Mit der Ausstellung „Weißer Regen“ von Harriet Groß zeigt die Guardini Galerie erstmalig das Kapitel eines geschlossenen Werkkomplexes der Künstlerin von linearen Raumzeichnungen und Interventionen zur Polyphonie des Regens. Der Logik des Wassers folgend erforscht sie Grenzen als Schwellenzonen auf ihre Durchlässigkeit und Möglichkeit hin, Räume zu öffnen. Der „Weiße Regen“ ist Sinnesereignis und lineare Struktur in einem. Schwarz und Weiß. Anwesenheit und Abwesenheit. Positiv und Negativ. In der Ausstellung zu sehen sind Zeichnungen, Lentikulardrucke, Raumzeichnungen und Installationen.

Aus der Fülle von Einzelereignissen schreibt der Regen seine eigene Notation von neuen transparenten Räumen. Jedes Notat verlangt nach einer Interpretation. Wie in ihren räumlichen Zeichnungen durchwandert der Betrachter in dieser Ausstellung einen imaginären Raum mit wechselnden Blickwinkeln und Bezügen. Folgt man dem Rhythmus der einzelnen Kapitel, taucht man bereits in die Gesamtpartitur ihrer Zeichnungen ein. Es wird analysiert, gespiegelt, wiederholt, überlagert und komponiert. Und die Linie selbst wird bei ihrem Übergang in den realen Raum materialisiert. Harriet Groß seziert ihn und fächert ihn auf. Durch Wiederholung ausgelöste minimale Verdichtungen und Pausen bilden Zwischenräume in zeitlicher und räumlicher Abfolge. Die Linien ihrer Notationen lesen sich gleichsam als Notationen von Denkprozessen, die ihrem eigenen Rhythmus folgen.

Schon seit vielen Jahren begeistert sich Harriet Groß für die Ästhetik und Vielschichtigkeit des japanischen Holzschnittes aber auch der Katagamis. Weißer Regen, japanisch „Shôno“, ist unter anderem auch der Titel eines farbigen Holzschnitts von Utagawa Hiroshige aus dem Jahr 1832 und bezeichnet einen kurzen treibenden Regenschauer. Harriet Groß ist fasziniert von jener Abstraktion, die die Reduzierung auf das Wesentliche, auf den Charakter eines Sujets, eines Naturereignisses hervorbringt.

Hiroshiges analytische Arbeiten und ihre eigene Erfahrung des Wassermangels, gefolgt von Wassermassen, die mit verheerender Wucht zerstören, haben die Harriet Groß dazu gebracht, sich intensiv mit dem Phänomen des Regens auseinanderzusetzen. Er ist Teil eines Kreislaufes und damit Ausdruck einer ständigen Bewegung, die sie in ihren Arbeiten analytisch umsetzt. Sie umfassen unterschiedlichste Regenarten zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten, angelehnt an die sehr genauen Differenzierungen von Regenformen in der japanischen Kultur. Vom Starkregen, leichten Nieselregen bis hin zum Eisregen. Es sind also direkte sinnliche Ereignisse, die sie auf ihre Ähnlichkeit und Differenz hin analysiert, um sie dann in Tuschezeichnungen als Auffächerung des Raumes über Linien zu begreifen.

Der Musiktheorie Pierre Boulez‘ folgend betrachtet sie den Klang räumlich – als ein Kontinuum mit der Möglichkeit eines gleichzeitigen Diskontinuums. Die Zeichnungen entwickeln sich zu eigenständigen Notationen, die nicht mehr nur dem Regen den Sound ablauschen, sondern neu im Raum entstehen lassen. So lässt sich das Thema des „Weißen Regens“ als Aufforderung zur Imagination von unendlichen Variationen lesen, wie auch der Saum in der Brandung des Meeres eine Grenzlinie schreibt, die sich immer wieder neu zeichnet.

Das Künstlerbuch Weißer Regen von Harriet Groß (mit Texten von Frizzi Krella und Hubertus von Amelunxen) ist aktuell im Verlag The Green Box in Berlin erschienen.

 

Kuratorenführung in Anwesenheit der Künstlerin | 28. Juni 2022 | 19:00 Uhr

Mit Harriet Groß und Frizzi Krella

Guardini Galerie

Askanischer Platz 4, 10963 Berlin

Geöffnet: Mo bis Fr 13 bis 18 Uhr

www.guardini.de

Harriet Groß. White Rain / Weißer Regen

Buchpräsentation und Zeichnungen. Harriet Groß im Gespräch mit Frizzi Krella

am 5. März, 2022 um 18.00 Uhr in der Hegenbarth Sammlung Berlin

im Dialog mit Arbeiten von Joseph Hegenbarth und Ohara Shoson

Ausstellung  5.03. — 12.03.2022

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Die Monografie Harriet Groß. Weißer Regen / White Rain. Mit Texten von Frizzi Krella und Hubertus von Amelunxen. Berlin: The Green Box, 2021. In deutscher und englischer Sprache. ISBN: 978-3-96216-009-8. Preis: 35,00€

Ausstellung und Künstlergespräch

Anfang März zeigt die Hegenbarth Sammlung Berlin Zeichnungen von Harriet Groß und stellt sie in den Zusammenhang des Fortschreibens der infiniten Linie. Der „Weiße Regen“ ist Sinnesereignis und lineare Struktur in einem: Schwarz und Weiß, Anwesenheit und Abwesenheit, Positiv und Negativ. Im Dialog dazu sind weitere Arbeiten von Josef Hegenbarth (1884—1962) und Ohara Shôson (1877—1945) zu sehen. Anlass dieser kleiner Präsentation ist das neu erschienene gleichnamige Künstlerbuch von Harriet Groß.

 

Der Logik des Wassers folgt die in Berlin lebende Künstlerin Harriet Groß mit ihren linearen Raumzeichnungen und Interventionen zur Polyphonie des Regens. Hierin erforscht sie Grenzen als Schwellenzonen auf ihre Durchlässigkeit und Möglichkeit hin Räume zu öffnen.

 

Aus der Fülle von Einzelereignissen schreibt der Regen seine eigene Notation von neuen transparenten Räumen. Jedes Notat verlangt nach einer Interpretation. Wie in ihren räumlichen Zeichnungen durchwandert der Betrachter in diesem Buch einen imaginären Raum mit wechselnden Blickwinkeln und Bezügen. Folgt man dem Rhythmus der einzelnen Kapitel, taucht man bereits in die Gesamtpartitur ihrer Zeichnungen ein. Es wird analysiert, gespiegelt, wiederholt, überlagert und komponiert. Und die Linie selbst wird bei ihrem Übergang in den realen Raum materialisiert. Sie seziert ihn und fächert ihn auf. Durch Wiederholung ausgelöste minimale Verdichtungen und Pausen bilden Zwischenräume in zeitlicher und räumlicher Abfolge.

 

Die Linien ihrer Notationen lesen sich gleichsam als Notationen von Denkprozessen, die ihrem eigenen Rhythmus folgen. So lässt sich das Buch „Weißer Regen“ als Aufforderung zur Imagination von unendlichen Variationen lesen, wie auch der Saum in der Brandung des Meeres eine Grenzlinie schreibt, die sich immer wieder neu zeichnet.

 

Zur BIOGRAFIE von Harriet Groß

www.harrietgross.com

Öffnungszeiten:

Samstag (5.3.) 18—20 Uhr

Sonntag (6.3.) 15—17 Uhr

Montag (7.3.) und Dienstag (8.3.) geschlossen

Mittwoch (9.3.) 12—17 Uhr

Donnerstag (10.3.) 12—16 Uhr

Freitag (11.3.) 12—16 Uhr

Samstag (12.3.) 12—16 Uhr

Eintritt frei, Zugang eingeschränkt barrierefrei

Es gelten die aktuellen Coronaregelungen, bitte halten Sie Abstand und tragen Sie eine FFP2-Maske.

Hegenbarth Sammlung Berlin

Kunst auf Papier

Laubacher Straße 38

14197 Berlin

Ruf: +49 (0)30 2360 9999

www.herr-hegenbarth-berlin.de

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